SEROTONIN – DAS GLÜCKS- UND SEXHORMON

Geschrieben von Frauke Ostermann ÖKOTROPHOLOGIN UND ERNÄHRUNGSBERATERIN

Serotonin ist vielen Menschen als das sogenannte Glückshormon bekannt. Und tatsächlich konnte der Einfluss von Serotonin auf unsere Gemütslage und Stimmung wissenschaftlich nachgewiesen werden. Doch was passiert, wenn unser Körper nicht mit ausreichend Serotonin versorgt ist? Welche weiteren Folgen sind möglich? Und wie können wir die körpereigene Produktion unterstützen?

Der Botenstoff Serotonin gibt Informationen von einer Zelle an die andere weiter. Je nachdem an welchen Rezeptor es binden, werden verschiedene Prozesse im Körper gesteuert. Deswegen wird nicht nur unsere Stimmungslage vom Serotonin beeinflusst, sondern sämtliche Körpersysteme, wie zum Beispiel auch die Verdauung und das Herz-Kreislaufsystem.

FOLGEN EINES SEROTONINMANGELS

Wenn Serotonin im Körper nur in geringen Mengen vorkommt, kann dies weitreichende Symptome mit sich bringen. Allen voran wird unser Gehirn – und somit auch unsere Gemütslage und Emotionen – negativ beeinflusst. Erhöhte Reizbarkeit, Ängstlichkeit und Niedergeschlagenheit, bis hin zu Depressionen können die Folge sein. Der Zusammenhang zwischen einer Depression und einem Mangel an den Hormonen Serotonin und Noradrenalin ist schon seit langem bekannt. Während sich der Mangel an Noradrenalin eher in Antriebs- und Lustlosigkeit äußert, sind es bei einem Serotoninmangel eher depressive Verstimmungen, Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit. Neben psychischen Symptomen kann sich ein Mangel außerdem in chronischen Verdauungsbeschwerden, Heißhungerattacken oder Schlafstörungen äußern.

SEROTONIN BEEINFLUSST UNSER SEXLEBEN

Eine weitere mögliche Folge eines Mangels ist die häufigste sexuelle Funktionsstörung überhaupt – der vorzeitige Samenerguss. Botenstoffe sorgen für ein reibungsloses Zusammenspiel der Organe beim männlichen Orgasmus. Das Serotonin hat dabei die Aufgabe eine Ejakulation hinauszuzögern. Wenn dem Körper nun nicht ausreichend Serotonin zur Verfügung steht, hat der Spaß ein frühzeitiges Ende. Studien zufolge sind bis zu 30% aller Männer unter 60 Jahren betroffen.

Die oft verschriebenen Medikamente zielen darauf ab den Serotoninspiegel zu erhöhen – doch wir können die körpereigene Produktion auch auf natürlichere Weise unterstützen.

WIE KANN ICH MEINEN SEROTONIN-SPIEGEL ERHÖHEN?

Der viel zitierte Satz „Schokolade macht glücklich“ rührt wohl daher, dass Schokolade tatsächlich Serotonin enthält und wohl auch viele Menschen, zumindest für den Augenblick, glücklich macht. Doch dies kommt nicht von dem enthaltenen Serotonin, sondern eher von dem Zucker oder dem Placebo-Effekt. Denn Serotonin ist nicht in der Lage die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden, sondern muss täglich vom Gehirn selber hergestellt werden. Doch wie können wir hier unser Gehirn unterstützen?

Zunächst sei gesagt, dass eine klinische Depression oder andere Leiden natürlich immer mit einem Arzt abgeklärt und ggf. medikamentös behandelt werden müssen. Aber wir können unser Gehirn bei der Produktion von Serotonin unter die Arme greifen.

Allen voran sind hier der eigene Lebensstil und die Ernährung ausschlaggebend. Durch eine ungesunde Ernährung fehlen dem Körper wichtige Stoffe, wie beispielsweise Vitamin B6 oder die Aminosäure L-Tyrosin. Außerdem fördert regelmäßige Bewegung einen ausgeglichenen Serotoninspiegel. Stress sollte so gut es geht vermieden werden. Kurzum: Alles was uns gut tut, ist auch gut für unseren Serotoninspiegel! Nahrungsergänzungsmittel können, wie der Name schon sagt, die Ernährung mit den wichtigen Mikronährstoffen ergänzen und so dem Gehirn für die Serotoninproduktion optimale Voraussetzungen schaffen!

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